Bücher und Links

Wir wissen auch nicht alles, aber wir wissen, wo's steht!

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Stammbaum-Forschung


Einkauf

Kleidung und Schuhe
Jack Wolfskin hat einen Reparaturservice (gewaschene Jacken über den örtlichen Händler einschicken)!
Bei Limango-Outlet gibt es Kinderkleidung und mehr, auch für Nicht-Clubmitglieder.
Manomama produziert im Land und ist trotzdem bezahlbar.
Kindermützen für einen guten Zweck näht Katja Otte. Den Reinerlös ihrer wunderschönen Mützen spendet sie für den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V. Wer eine Mütze für etwa 15,- haben möchte, bestellt über muetzenglueck@yahoo.de bei ihr. Die Mützen sind aus qualitativ hochwertigem Stretch mit schönen Mustern und sehr ordentlich genäht - absolut empfehlenswert, wenn man unbürokratisch und sinnvoll spenden möchte!
Waldviertler sind die besten Schuhe, die ich kenne: Langlebig, zeitlos, abgesenkte Ferse, sehr guter Reparaturservice. Nebenbei unterstützt man einen der letzten echten Schuster in Österreich.
Bunte Kleidung gibt's bei Deerberg oder White Stuff. Deerberg bietet außerdem einen unschlagbaren Service.
Endlich gibt es die China-Samtschuhe der Firma Roc wieder, die so gut zum Tanzen oder als Sommerschuh taugen! Zum Beispiel hier.
schöne Poster oder auch Kleidung gibt es bei Patentprints oder in ihrem etsy-shop.

Küche
Güde-Messer: Wir nehmen kein anderes Gemüsemesser mehr in die Hand als das Universalmesser von Güde: Wendig, scharf, und guter Service, als nach Jahren die Nieten rausgefallen waren.
Milchschäumer: Nachdem wir zahlreiche elektrische Varianten ausprobiert haben (heiße Dampfdüse, Miniquirl, Lattemento), endlich eine unverwüstbare und sogar patentierte Variante aus dem Landkreis Celle. Der Milchaufschäumer funktioniert idiotensicher und auch besser als das Ding meiner bevorzugten Plastikfirma. Die Milch sollte 40-60°C warm sein, denn bei 64°C geht das Eiweiß kaputt, danach funktioniert es nicht mehr. Am besten geht's im Topf. Wenn die Milch anfängt zu dampfen, hat sie 40°C: Ausschalten, Topf von der Platte ziehen, 20" drehen, dabei langsam nach oben ziehen, und nachher noch 1' stehenlassen. Produziert haltbare Schaumberge, wir sind begeistert.
Salzwedeler Baumkuchen (Familie Hennig) ist unglaublich locker und zum Dummfressen. Vergeßt die Supermarktvarianten, sie haben nichts mit echtem Baumkuchen zu tun, der am Spieß gebacken wird. Wir haben auch noch den Baumkuchen der Firma Kruse in Salzwedel probiert und die Konkurrenz für leckerer befunden. Der Wikipedia-Artikel zu Baumkuchen ist lesenswert.
Wiesel-Kaffee aus Vietnam: Hier habe ich in Hanoi sehr leckeren Wieselkaffee gekauft. In Vietnam wird Kaffee auch so geschrieben (Silbensprache!): Ka phé. (Durch den französischen Einfluß entdeckte ich auch noch ein weiteres importiertes Wort: Xa phong. Das ist Seife, frz. Savon!) Weaselcoffee hat eine Schokonote und ist recht teuer. Einiger wird synthetisch hergestellt, wobei mein Verkäufer damit wirbt, daß er es nicht tut. Und die Bohnen wurden im Verdauungstrakt eines Nagetiers fermentiert. (Ja, richtig... danach muß man sie sammeln und rösten.) Inwieweit diese Farmen artgerecht arbeiten, kann ich nicht beurteilen, denn die Asiaten haben ein anderes Verhältnis zum Tierschutz als wir. Da mir meine Freundin auf den Weg nach Hanoi die Worte mitgab "Und iß was Lustiges", hab ich den Wieselkaffee probiert und war begeistert, weil er so ursprünglich und doch nicht erdig schmeckt. Dieser Händler bietet einen sehr guten Service, kann gut Englisch und ist absolut vertrauenswürdig. Wenn man nicht weiß, welchen Kaffee man bestellen soll, kann man mailen und fragen. Da er sich mit 2 anderen Händlern zusammengeschlossen hat, kann er die Pakete günstig und schnell liefern.
Bei Smoothie-Mixer erfährt man alles über Smoothies und bekommt eine hervorragende Kaufberatung für alle Preisklassen. In den Tests werden die Dinge besprochen, die wirklich wichtig sind.
Töpfereien gibt es viele. Ich mag besonders die Keramiken von Mareis Phrasenküche aus Schleswig-Holstein, vom Radl aus St. Margarethen/Raab, vom Löcker aus Bad Gams (Steiermark), von Annette Danhus aus Celle und von Pat Schendel aus Vancouver.
Schneiderei
MoBiMey - Monika Binczyk-Meyer ist eine der begabtesten Schneiderinnen, die ich kenne. ...was zeichnet eine gute Schneiderin aus? Es sind eine Menge Kleinigkeiten, die man dafür erfüllen muß:
- Die Nähte müssen gerade sein, auch an den schwierigen Ecken oder Kanten, neben Reißverschlüssen, und auf langen Strecken sowieso.
- Die Arbeit muß fingerfertig und zügig erledigt werden können, sonst kann man sie nicht bezahlen.
- Die Entwürfe müssen über das hinausgehen, was man heute als Massenware in beliebig schlechter und billiger Qualität kaufen kann. Darunter verstehe ich nicht unbedingt Zipfel oder schräge Säume, sondern eher die Kleinigkeiten, die die Liebe zum Detail verraten. Monika arbeitet oft mit Mustermix, dh. mehreren Stoffen, Spitzen oder Bordüren. Aber richtig beeindruckt hat sie mich durch die Wickelunterlage, die sie mir genäht hat: Wir hatten noch 2 alte Frotteehandtücher aus der Säuglingszeit meines Mannes in weiß und grün. Monika hat mir nicht nur bildhübsche Wickelunterlagen genäht, in deren Mitte die beiden Handtücher eingebettet waren, sondern aus den Resten des grünen Handtuchs ungefragt noch einen Waschlappen genäht, und einen Fleck auf dem weißen Handtuch mit einem applizierten Stoffstück verschönert: Das ist kreativ! Wenn man ohne Anleitung aus dem Vorhandenen etwas machen kann!
- Die Stoffe müssen vorgewaschen sein, damit die fertigen Teile nicht einlaufen.
- Die Schnitte müssen praktisch sein (Was nutzt die schönste Tasche, wenn die Henkel nicht tragen... was nutzt eine Windeltasche, wenn die Windeln nicht hineinpassen...).
- Die Schnitte müssen auf die Figur nicht nur in der Größe sondern vor allem in der Silhouette abgestimmt sein. Bei Quiero gibt es eine gute Typenberatung - nicht jedem Typ steht jedes Kleidungsstück, selbst wenn es nicht kneift. Eine gute Schneiderin hat einen Blick dafür und berät ihre Kunden ohne streckende Spiegel, wie sie sich in den meisten Kleidergeschäften finden lassen.
Die Firma Comebags bietet einen Nähservice für Taschen und mehr aus alten Bannern, also Werbefolien, die sonst weggeworfen werden müßten.

Gutes Kinderspielzeug
Livipur ist ganzheitlich und hieß früher Purpur. Dort gibt es z.B. Spieltücher, Filzschnüre oder Waldorf-Zubehör.

Holz
Tischlereien: Jännerwein und Holz-Steine-Stahl, Holz pur.
Bei Wood-Arts gibt es Olivenholzschalen und Wurzelholz.
Die Firma Incasa sitzt im Solling und baut wundervolle Erlen-Möbel, außerdem bietet sie einen guten Service: Möbelpolitur oder Schlüsselersatz.
... Die Rechnung bleibt immer dieselbe: Lokale Produktion mag teurer sein, dafür müssen wir weniger Arbeitslose durchfüttern UND bekommen auch noch wertvolle Dinge zur Verschönerung des Alltags...

Kunst: Online-Galerie von Heinz Schultz-Koernig

Etiketten: Etikettenprint

gebrauchte Kameras, Objektive, Zubehör: Die Fotofundgrube hat alles, weiß alles, besorgt alles.

Bücher verkaufen, Regale ausmisten Erwartet bei den Portalen nicht zuviel, aber wenn Ihr die Bücher sonst wegschmeißt, ist es vielleicht eine Lösung. Die Bücher müssen tadellos aussehen, sonst ziehen sie nach der Einsendung was ab. Auch alte Auflagen bringen kein Geld. Doch man erlebt auch Überraschungen, weil die lustigsten Bücher auf einmal nicht 15ct, sondern 20,- bringen. Also ISBN eingeben und ausprobieren! Hier ist eine Suchmaschine für diese Portale: WerZahltMehr.de. Man muß sich registrieren, dann kann man ein Paket packen und dort alle ISBN speichern. Wenn man dann die Pakete berechnen läßt, landet man bei 10 verschiedenen Anbietern, aber wegen des Mindesteinsendewertes muß man der Reihe nach die Kleinaufkäufer aussortieren, bis man zwar in der Gesamtsumme weniger bekommt, aber wenigstens die Bücher überhaupt loswird. Dann kann man die ISBN als txt-Dateien exportieren und zum Anbieter gehen, für den man sich entschieden hat. Dort muß man die ISBN wieder eingeben und bekommt evtl. neue Preise, bzw. einige Bücher werden dann doch nicht genommen oder nicht gefunden. Doch irgendwann kann man dann ein Paket packen und bekommt vielleicht einen Zehner für seine Mühe - wenn sie nicht die Qualität bemängeln und einem anbieten, die Bücher für 5,- zurückzusenden... . Wer Bücher privat verkaufen möchte, ist bei Booklooker gut beraten. Auf meiner persönlichen Abschußliste steht die Firma, deren Name an Elefanten erinnert. Dort wurden aus 20,- Verkaufswert wegen angeblicher oder tatsächlicher Mängel 9,- Verkaufswert gemacht, und da damit die Mindestankaufssumme unterschritten wurde, hätte ich mir mein Paket für etliche Euronen wieder zuschicken lassen dürfen. Sie haben mir aber tatsächlich noch nichtmal die akzeptierten 9,- überwiesen. Angeblich wurden meine Bücher vernichtet, wenn ich sie nicht zurückforderte... . Der Verkauf bei Momox hat geklappt, aber auch da gab es Abzüge.

Computer

Webseiten programmieren
Das Buch, nach dem diese Homepage erstellt wurde: "Webseiten mit HTML" / Elizabeth Castro. Mut-Verlag. ISBN 3-8272-6865-6.
HTML-Anleitung im Netz: SelfHTML
Einstieg für eine eigene Homepage: www.Meine-erste-Homepage.com
Erstellung von Bannern oder Favicons: www.Namengifs.de
Einbinden des Menüs mit php (include-Befehl): Schattenbaum (Dazu müssen aber alle html-Dateien in .php umbenannt werden, ebenso alle internen links)
Fehlersuche in html: validator.w3.org
html-Editor: phase5
ftp-Programm: FileZilla

empfehlenswerte Programme
Bildgestaltung: Photoscape
Bild-Stapelumbenennung mit automatisch eingefügtem Aufnahmedatum: XnView>
Fotomosaiken erstellen: Edda
Bei Chip kann man die meisten Programme ohne Krankheiten laden.

Hilfe-Forum
Früher gab es Spotlight, und viele ehemalige Nutzer sind jetzt beim Netz-Treff. Der Betreiber von Spotlight ist leider verstorben. Irgendwelche "Erben" haben anscheinend seine Datenbank übernommen und Spotlight neu geschaffen. Es wimmelt von spam und Werbung: Finger weg!
Winfried Pohl ist ein Compterschrauber, der wirklich Ahnung hat. Er verkauft Rechner oder einzelne Bauteile und hilft beim Computerproblemen. Er berät praxisgerecht und schwatzt einem nix an. Ihm vertraue ich blind.

Hardware kann man hier finden: Pollin, Notebooks billiger, Luxnote
Super-8-Filme oder alte Kassetten kann man bei Schneewittchen-Produktion für moderate Preise digitalisieren lassen.
Spam-Anrufe kann man bei der Bundeshetzagentur melden. Je mehr sich diese Mühe machen, desto eher wird die Nummer gesperrt.
Auf Computerspiele für Kinder gehe ich auf der Besserwisserseite näher ein.

Basteln

Zahlen von Graziela PreiserEndlich gibt es mein geliebtes Zahlen-Geschirr (damals von Melitta) wieder! Die Gestaltung ist von Graziela Preiser, die damals ihre Stoffe über die Brigitte bekannt machte. Meine Mutter nähte viel, und aus dem Gemüsestoff habe ich noch ihre Schürzen in Gebrauch. Mit dem Geschirr lernte ich Zahlen, weil immer die Anzahl der Motive zur Zahl paßt. Als ich Zahlen lernte, war ich zwei Jahre alt, und danach war Spazierenstehen recht mühsam, weil ich alle Hausnummern und Wasserschilder lesen mußte. Diese Stoffe sind wohl das einzige, was mir aus den 70ern wirklich gefiel: www.byGraziela.com.

Bei Labbé gibt es günstiges Bastelmaterial, tolle Anleitungen und Bastelsets, alles wirklich für Kinder gemacht.
Auf meinen anderen Seiten (Filzen, Kerbschnitzen, Patchwork oder Seifensieden findet sich alles zum Thema, auch Literatur.
Wer selbst gerne näht, kann bei Funfabric gelungene Anleitungen finden.

Musik

Konverter abc-Notation nach capella: abc2cap
Homepage von Paul Villinger
capella-Forum: Notensatz.forumprofi.de
Der komplette Bach: Tobis Notenarchiv
Der komplette Mozart: Mozarteum Salzburg
Liederdatenbank: Deutsches Lied
Lieder: Ingeborg, Angerweit, Waldorfschullieder, Volkslied.at, Kohl-Liederbuch
IMSLP: Petrucci / Werner Icking Music Archive
Richards Notenseiten
Uniorchester Hannover: Collegium Musicum
Geigenbauer: Akupunktur für Geigen (Ralf Schumann)
Hohner: Hohner verkauft auch Ersatzteile für 30 Jahre alte Melodicas.
Bratschenwitze
Liederschatztruhe
Notenmax: Eine online-Musikschule, bei der man Notenlesen lernen kann, Kinderlieder vorgesungen bekommt, Instrumente unterscheiden lernt uvm. Sehr schön gemacht!
Volksliedsammlung: Wiebke Hoogklimmer singt Volkslieder. Die Aufnahmen sind ganz schlicht und für Alzheimer-Patienten gedacht. Ihr Projekt beeindruckt mich sehr!
Das Liederprojekt.org und Tirol-singt sollen das häusliche Singen anregen. Dazu gibt es Noten und Aufnahmen zum Runterladen. Beim Liederprojekt mit bunten Bildern gestaltet, in Tirol mit didaktischen Anmerkungen aufgearbeitet.
Bei lieder.cc kann man Liedtexte selbst eintragen oder aber nach Liederthemen recherchieren.
Mit der Moldau gewinnt man Kinder für klassische Musik. Christian Schruff hat sie als Kinderkonzert konzipiert. Herausgekommen ist eine hervorragende CD, die nur über die Theaterkasse in Münster bezogen werden kann. Christian Schruff hat die ganz besondere Gabe, Inhalte mit einfachen Worten treffsicher zu vermitteln. Artikel aus den Westfälische Nachrichten (Münster).

Bücher

Die beste Büchersuchmaschine für gebrauchte (antiquarische) Bücher ist Eurobuch.de. Sie durchsucht alle Einzelportale wie ZVAB, booklooker, ebay, amazon, libri usw. Außerdem hat sie eine hervorragende Sortierfunktion für die Ergebnisse.

Das Buch, das mir unsere Eigenheiten erklärt hat:
Sonne, Mond und Stimme. Atemtypen in der Stimmentfaltung.
Romeo Alavi Kia, Renate Schulze-Schindler. Aurum-Verlag. ISBN 3-89901-349-2.

Vor der Geburt zu lesen und als Unterstützung in langen Nächten:
Das Stillbuch
Hannah Lothrop. Kösel-Verlag. ISBN 3466344980.

Bei Bauchweh, Verstopfung oder einfach nur, weil es dem Kind guttut:
Babymassage. Praktische Anleitung für Mütter und Väter.
Vimala Schneider. Kösel-Verlag. ISBN 3466344522.

Wenn das Kind älter wird:
Die magischen Jahre. Familiäre Beziehungen in der frühen Kindheit, dasselbe Buch auch mit dem Titel Das verstandene Kind
Selma H. Fraiberg. Hoffmann und Campe 1996. ISBN 3455103634.

Trost im ersten Jahr (beim zweiten Kind wird alles einfacher!):
Vorsicht Kind. Eine Arbeitsplatzbeschreibung für Mütter, Väter und andere.
Barbara Sichtermann. Wagenbachs Taschenbücherei. ISBN 3803123151.

Konkrete Hilfe bei Erziehungsschwierigkeiten:
Die Kunst, als Familie zu leben. Ein Erziehungsratgeber nach Rudolf Dreikurs.
Theo Schoenaker, Julitta Schoenaker, John M. Platt.Herder Verlag. ISBN 3451047829.

Digitale Demenz, Manfred Spitzer. Mein neues Lieblingsbuch:
Es ist ein Unterschied für das Gehirn, wann man mit dem Computer umzugehen lernt. Zuerst muß das Gehirn reifen, dh. Synapsen ausgebildet werden, und diese können dann dafür eingesetzt werden, den Umgang mit dem Computer zu lernen. Andersrum geht es nicht! Das heißt, wenn man zukünftige Computerspezialisten ausbilden möchte, dürfen im Kindergarten gerade keine Computer stehen. Stattdessen lernt das Gehirn durch manuelles Be-Greifen, durch Kultur (Sprache, Wortwahl, Musik, Malen, Basteln, Kreativität) und Sinneserfahrung. Wenn ich mit dem Zeigefinger auf einer Tastatur herumstochere, ist es dem Gehirn völlig egal, welchen Buchstaben ich dabei drücke. Dagegen werden beim Schreiben mit dem Stift auf Papier eine Vielzahl von Gehirnarealen beschäftigt und durch die Benutzung auch besser verknüpft. Die heutigen IT-Spezialisten haben im Kindergarten keinen Computer gehabt, die gab es dort nämlich noch gar nicht. Trotzdem bzw. gerade deswegen sind sie heute Meister ihres Faches, weil sie den Umgang mit dem Computer nämlich ganz schnell lernen konnten, weil ihre Gehirne dafür gut entwickelt waren. Matschepampe und Musik macht schlau. Was für eine Erleichterung für uns Eltern!

ein paar Kinderbuchempfehlungen: hier.

Ed Emberleys Zeichenbücher Meine absoluten Liebslings-Zeichenbücher sind von Ed Emberley. Wir hatten damals eine deutsche Ausgabe von "Ed Emberley's drawing book of animals" und "Ed Emberley's drawing book" (hier der link zum Eintrag in der dt. Nationalbibliothek), das leider vergriffen ist, aber die Bücher sind in anderer Form zum Glück neu aufgelegt worden. Die Bücher sind auch ohne Text für Kinder verständlich, und für ältere Kinder bietet sich die englische Form gleich zum Vokabellernen an. Sein Zeichenlehrgang zeigt auch künstlerisch weniger begabten Kindern wie mir, wie man aus geometrischen Formen alles malen kann, so daß die Eltern es auch erkennen können. Jedes Motiv hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, und am Ende sind Variationsmöglichkeiten aufgezeigt, damit die Kinder sich von der Vorlage lösen können. Ich selbst kann zwar nicht malen, aber mit Strichmännchen komme ich doch bei jedem Activity-Spiel soweit klar, daß die anderen erkennen können, was ich ausdrücken möchte. Und auch meinem Bruder hat's nicht geschadet, der ist nämlich Graphikdesigner geworden, obwohl Kunstlehrer zu solcherart Malanleitung natürlich Kritikpunkte zu bedenken geben.
Max, das Murmeltier (Giovanetti)Max, das Murmeltier von Pericle Luigi Giovanetti. Köstliche Bildergeschichten über Leben und Irren des süßen Murmeltiers.

Sketche von Loriot. Unverzichtbar für jeden Abschlußabend auf der Musikfreizeit oder Klassenfahrt. Nicht nur die beiden Herren im Bade, sondern auch der Monster-Darsteller, der Astronaut, die Eheberatung... Viel Spaß!

Im Dutzend billiger sowie Aus Kindern werden Leute von Frank Bunker Gilbreth Jr. und Ernestine Gilbreth Carey: Lebenserinnerungen über eine Familie mit insgesamt 12 Kindern, wobei diese Zahl relativ zu betrachten ist: Eines starb früh, und aufgrund des Altersabstandes müssen viele Geschichten vor der Geburt der Jüngsten spielen. Die Eltern arbeiteten als Bewegungsrationalisten und setzten ihre Suche nach optimierten Abläufen auch für ihre Kinderschar ein. Köstliche Geschichten, die nebenbei auch ein Zeitbild von Amerika vor 100 Jahren erstellen. Das Buch hat mit den neuen Kinofilmen nichts zu tun.

Urlaub

...günstig Urlaub machen
- in Kärnten: Raderhof Domenig am Weißensee
- in der Heide: Im ehemaligen Backhaus bei Iris Lawrence in Bergen-Bollersen
- in der Heide: In der Hundertwasser-Ferienwohnung Buntwasserleben in Wolthausen
- in der Vulkaneifel: Familie Ferdinand oder bei Familie Decker
Routenplanung bzw. Stadtpläne: Stadtplandienst

Gesundheit

selbstgemachte Deocreme: Diese sorgt mit Natron für ein basisches Klima, bei dem sich die schweißzersetzenden Bakterien nicht wohlfühlen. Ich hab sie mit Kartoffelstärke gemacht und bin zufrieden.

GAPS-Diät
Vorangestellt sei ausdrücklich, daß ich im das widergebe, was ich verstanden habe. Ich bin nicht vom Fach und berichte von meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken. Eine Haftung oder Gewähr für die Richtigkeit meiner Angaben schließe ich ausdrücklich aus. Keiner kann Euch ersparen, Euch selbst mit dem Thema zu beschäftigen und Euren eigenen Weg zu suchen!
Die GAPS-Diät hilft mir bei der Bewältigung meiner Nahrungsmittelunverträglichkeiten, nachdem ich mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung, Elektroakkupunktur und Bioresonanztherapie nur Teilerfolge und Linderung erzielen konnte. Ein IgG4-Antikörpersuchtest zeigte mir zwar, welche Nahrungsmittel ich nicht vertrage, aber auch nach Jahren wurde durch Weglassen keine Besserung sichtbar.
Auf die GAPS-Diät wurde ich durch folgenden Bericht aufmerksam: KendraGettel, Gastbeitrag auf www.gruber-ernährung.ch. Für mein ADHS-Kind ("echtes" ADHS mit einer Stoffwechselstörung, kein "Erziehungs-ADHS", das sei Euch versichert) besorgte ich mir das GAPS-Buch von Dr. Natasha Campbell-McBride, die darin ihr Konzept zur Heilung ihres autistischen Sohnes vorstellt. Sie ist Ärztin und beschreibt Stoffwechsel und Mangelerscheinungen bis ins kleinste Detail. Als besorgte und engagierte Mutter hat sie eine sehr glaubwürdige Motivation und nicht nur ein theoretisch plausibles Konzept zu bieten.
Die GAPSdiet.com zeigt den Zusammenhang zwischen Ernährung, Darmflora und Gehirnstoffwechsel bzw. Psychischen Krankheiten auf: Eine fehlbesiedelte Darmflora sorgt für Blockaden im Gehirn und daraus resultierende Krankheiten wie Depressionen, Autismus, ADHS, Schizophrenie usw. GAPS bedeutet "Gut and Psychology Syndrome" (gut=Darm).
Das gelbe, gleichnamige Buch ist 2015 auf Deutsch erschienen, dazu gibt es vom Grazer Stocker-Verlag ein hervorragendes Kochbuch der Amerikanerin Hilary Boynton mit Bildern von Mary G. Brackett: "Heile Deinen Darm". Daß man Schweine nicht mit Fett, sondern mit Kohlenhydraten mästet, pfeifen momentan die Spatzen von den Dächern. In diesem Zusammenhang hat mir das Buch "Mehr Fett" viel Spaß gemacht. Nicht GAPS-Diät, aber trotzdem lesenswert ist auch "Opium für's Volk" von Udo Pollmer, der aufspürt, wie Gewürze (statt Aromen) und traditionelle Zubereitungsmethoden wirken, wie echtes Essen glücklich macht. Im Netz findet wird man bei Gaps.me fündig, probiert dort auch die englische Variante aus.
Die Darmflora wird von der Mutter bei der Geburt auf das Kind übertragen, indem das Kind Fruchtwasser schluckt und mit offenem Mund durch Geburtskanal passiert. Kaiserschnittkinder nehmen diese Mikroorganismen nicht auf, sondern diejenigen, die auf der Haut der Mutter zu finden sind. Sie weisen deshalb auch ein erhöhtes Krankheitsrisiko für Neurodermitis oder Diabetes auf, also für Stoffwechselstörungen. Nach der Mangelernährung der Schwangeren im Krieg und der Nachkriegszeit, den 7-Monatskindern mit schlecht entwickelten Organen und den Antibiotikagaben der letzten Jahrzehnte hat sich über die letzten Generationen eine geschädigte Darmflora potenziert, woraus die vorher sehr seltenen Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Neurodermitis zu einem Massenproblem wurden. Ein weiterer Grund sind Desinfektionsmittel und eine keimärmere Umgebung, als sie auf dem Land, insbesondere auf den Vieh-Bauernhöfen, zu finden ist.
Konzept der GAPS-Diät ist eine Darmsanierung, mit der die Darmflora wieder richtig zusammengesetzt werden soll, und entstandene Mangelernährungen aufgepeppelt werden. Die Autorin setzt dabei auf Bio-Fleisch, Nüsse, Aminosäuren, Gemüse und eine absolut kohlenhydratlose Ernährung.
Für Vegetarier ist das Buch nix, sorry. Abseits aller Argumente, daß Vegetarier die Welt retten, Massentierhaltung mit Antibiotika kein wertvolles Fleisch erzeugt, viel zu viel Fleisch konsumiert wird, nacktes Fleisch noch besser als Industrieprodukte wie Formschinken ist, und jenseits der Gammelfleischskandale und Betrügereien gibt es Anzeichen dafür, daß Fleisch ein wertvolles und unverzichtbares Nahrungsmittel für den Menschen ist. Dafür spricht zum Beispiel die Evolution des Menschen und seiner Vorfahren (Menschen jagen seit 100.000 Jahren, der moderne Mensch ist seit 10.000 Jahren in Sozialformen und Stoffwechsel unverändert: Damals gab es Wildgetreide in geringen Mengen, und darauf ist sein Verdauungssystem ausgelegt. Das Längenverhältnis von Dünndarm zu Dickdarm ist maßgeblich dafür, welche Nahrung am besten verdaut werden kann. Bei Affen ist es 20:80, beim Menschen 80:20), aber auch die Erfahrung von Rohkost-Ärzten. Wie überall halte ich einen Kompromiß statt der Extreme für richtig: Bio-Fleisch in Maßen, keine hochindustriell verarbeiteten Produkte, selbst kochen.
Im Detail heißt das zum Beispiel:
- Glutenfreies Getreide wird im Darm zu Zweifachzucker verdaut, dann fehlt die Darmflora zum weiteren Abbau auf Einfachzucker, doch nur dieser kann von einem geschädigten Darm resorbiert werden. Zweifachzucker geht im geschädigten Darm in alkoholische Gärung über (Blähbauch!), die geschädigte Darmschleimhaut läßt Stoffe ins Blut, die dort nichts zu suchen haben und dann im Gehirn für Probleme sorgen oder z.B. für Juckreiz am ganzen Körper. Die Ausscheidungen der falschen Darmbakterien sorgen für Giftstoffe, die ebenfalls den Stoffwechsel und die Gehirnfunktionen beinträchtigen. Deshalb verbietet sie für die Dauer von 2 Jahren sämtliche Kohlenhydrate (z.B. Zucker, Stärke, Getreide, Reis, Kartoffeln, dicke Bohnen, Bananen, Milchzucker).
- In sehr reifem Obst ist die meiste Stärke zu Einfachzucker umgewandelt, deshalb ist auch Obst nur mit Einschränkungen erlaubt.
- Kaltgeschleuderter Bio-Honig (wegen der Schadstoffe und Inhaltstoffe) ist Einfachzucker und als Gewürz erlaubt.
- Soja wird mit Aluminium hergestellt und ist deshalb, wie alle industriell verarbeiteten Produkte, nicht erlaubt.
- Nüsse enthalten einen natürlichen Freßschutz gegen Tiere, die auch im menschlichen Darm die Nährstoffaufnahme einschränken. Deshalb werden Nüsse 6 Std. in Salzwasser eingeweicht und dann gedörrt. Das entfernt nebenbei die Bitterstoffe, und Walnüsse schmecken besser. Die Autorin spricht von "getrockneten Nüssen". Einen Dörrapparat habe ich nicht gekauft, weil der zu viel Strom zieht und sehr teuer in der Anschaffung ist - im Backofen geht es genauso gut, man spart Platz in der Küche, und den meisten Strom verbraucht der Ofen beim Aufheizen (Türfenster putzen), danach kaum noch.
- Zum Braten gibt es Kokosöl und Butterreinfett / Ghee. Das kann man teuer kaufen, oder man nimmt eine Pfanne, schmilzt Butter, bis sich oben der Schaum absetzt, und filtert alles durch einen Kaffeefilter.
- Einkaufsquellen für Bio-Hähnchen (am besten mit Kopf und Klauen) oder Rohmilch finden.
- faserreiches oder stärkehaltiges Gemüse meiden
- Rohmilch nehmen, oder wenigstens nicht homogenisierte Milch, auf keinen Fall mikrofiltrierte "länger haltbare" Milch.
- Statt Brot oder Müsli zum Frühstück gibt es selbstgemachten Naturjoghurt mit getrockneten Nüssen. Wenn ich Brot essen möchte, nehme ich selbstgedörrtes Leinsamenknäcke: Leinsamen und Sonnenblumenkerne schroten und mit Wasser quellen lassen, aufs Blech streichen, radeln (mit dem Teigrad in Stücke schneiden), dörren.
- Die Stärkebeilage beim Mittagessen habe ich ersatzlos gestrichen. Satt wird man von Fett, nicht von Kohlenhydraten, und von der Dehnung der Magenwand, die man auch durch Trinken oder großvolumiges Gemüse erreichen kann.
- Statt Soßen gibt es selbstgemachtes GAPS-Ketchup, Schmand oder geschmolzene Butter.
- Am Ende jedes Essens sollten Milchsäurebakterien stehen. Das kann Schmand (gesäuerte Sahne), Sauerkrautsaft, entsprechende Kapseln zur Nahrungsergänzung, milchsauer vergorenes bzw. fermentiertes Gemüse oder selbstgemachter Naturjoghurt sein. Sauerkrautsaft ist bei mir Bestandteil jedes smoothies, dort stört er nicht. Die französische Tradition (Käse schließt den Magen, also ein Stück (Rohmilch-)Käse am Ende jeder Mahlzeit zu sich zu nehmen) ist ebenfalls sinnvoll, weil über die Käserinde Mikroorganismen z.B. aus dem Kälbermagen oder auch der Kuh verbreitet werden. Je weiter gestreut diese bakteriellen Kulturen sind, umso gesünder für uns.
- Statt Milch kann man Nußmilch nehmen (200g getrocknete Nüsse mit 1l Wasser pürieren und abseihen), dazu braucht man allerdings neben dem Seihtuch einen sehr teuren Hochleistungsmixer, wie er in Amerika üblich ist. Einen Überblick über solche Maschinen gibt es bei Smoothie-Mixer.de. Der Mixer erleichtert manche Rezepte, es geht aber auch ohne. Wer ihn hat, kann Erdnußbutter, Mandelmus, Smoothies oder Mandel-Honig-Dattel-Marzipan herstellen, Suppen pürieren, Kaffee mahlen oder Nüsse zu Mehl oder Butter verarbeiten.
Die GAPS-Umstellung ist nicht von heute auf morgen zu schaffen. Die Autorin empfiehlt eine Eingangsdiät mit Fleischbrühe und Schonkost (durchgekochtes Gemüse), bei der die Mangelernährung ausgeglichen werden soll: Ein geschädigter Darm kann zu wenig Nährstoffe aufnehmen, auch wenn man sich vegetarisch oder gemüselastig ernährt hat. Erst allmählich werden verschiedene Nahrungsmittel zugegeben. Es ist möglich, diese Eingangsdiät erst später nachzuholen, wenn man sich an die vielen Umstellungen der GAPS-Diät gewöhnt hat. Es wird auch eine Weile dauern, bis man Butterreinfett, Nußmilch oder getrocknete/gedörrte Nüsse hergestellt hat, den Einkaufszettel auf Rohmilch oder Bio-Hähnchen umgestellt hat.
Ich habe festgestellt, daß ich nach einer kleinen "Sünde" (Zucker, Kartoffeln) 3 Tage lang Heißhunger habe und wie ein angeschossener Tiger um den Kühlschrank pilgere. Wenn ich diese Zeit kohlenhydratfrei überstanden habe, ist der Hunger wieder weg, und ich kann Kuchen oder Chips ohne Bedauern liegenlassen. Insofern vermute ich, daß die zuweilen erwähnte Zucker-Sucht in Wahrheit eine Kohlenhydrat-Sucht ist - schon die kleinste Dosis läßt sie wieder aufleben, und am einfachsten ist absolute Abstinenz.
Mit dem Thema Mikroorganismen beschäftigt sich auch das Buch "Der bewohnte Mensch" von Sebastian Jutzi sowie zB der Film vom ORF "Wunderwaffe Mikrobiom".
Vielleicht hilft's bei Euch auch. Gesund ist es allemal, auch ohne schwerwiegende Krankheiten, sich von Glukose, Fertiggerichten, Aromen und Industrieprodukten abzuwenden, auch für Flora, Fauna und unsere Zukunft. Viel Spaß beim Einlesen, Experimentieren und neuen Geschmäckern!

Kur - alternative Kurheime
Schloß Hamborn, Haus am Stalten, Alpenhof Kranzegg, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Filderklinik, Klinik Öschelbronn , Paracelsus-Krankenhaus Unterlengenhardt, Schloßklinik, Dt. Klinik für integrative Medizin und Naturheilverfahren, Habichtswaldklinik, Hufelandklinik, Veramedklinik, Klinik Graal-Müritz, Krankenhaus für Naturheilweisen, Emil-Schlegel-Klinik, Hahnemannklinik
Beihilfeanträge: Beihilfestelle Niedersachsen

Wasser aufbereiten
Es gibt eine Menge von Theorien über Wasser. Man kann es vitalisieren, ionisieren, energetisieren, ihm seine ursprüngliche Struktur zurückgeben - oder einfach nicht an so was glauben.
Ich habe auf einem Frauenabend mal ein Experiment mitgemacht: Jede hat eine Eigenschaft auf einen Zettel geschrieben, diese wurden umgedreht auf den Tisch gelegt, und darauf Wassergläser gestellt. Das Wasser kam aus demselben Krug. Nach 15 min haben wir reihum das Wasser probiert und festgestellt, daß jedes Wasser anders schmeckte. Die Empfindung paßte zumeist zu der Eigenschaft, die auf dem Zettel stand. Ich selbst vertrage Leitungswasser je nach Standort gut oder auch gar nicht - dann bleibt es mir im Halse stecken. Mein Fazit zum Thema Wasser ist deshalb, daß da noch Forschungsbedarf zu bestehen scheint. Vielleicht wird mal eine Meßmethode entwickelt, um solche Effekte wissenschaftlich nachweisen zu können.
In Slowenien kann man eine Flasche bestellen, die Wasser verbessert - das ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen, und das schreiben sie auch ausdrücklich auf ihre Produkte. Ich hab so eine Flaska aus reiner Neugierde bestellt: Das Wasser schmeckt, wir vertragen es, nur von der Neoprenhülle rate ich ab, weil sie stinkt. Die Firma bietet einen sehr guten Kundenservice, sie verstehen gut deutsch.

Familienaufstellungen: Rainer Packmohr

Erdstrahlen
Multipolaris-Matten: Man kauft für viel Geld und durch Beratung eines qualifizierten Geopathologen eine Matte, die man an empfohlener Stelle im Haus auslegt. Sie soll Erdstrahlen und Wasseradern entstören und somit für ein gesundes Schlafumfeld sorgen - nun, das ist Glaubenssache. Allerdings merken wir immer, wenn die Matte verschoben wurde (zB durch spielende Kinder oder beim Staubsaugen), denn am nächsten Morgen darf ich eine nasse Kinderbettwäsche wechseln - leider können wir das Kinderbett nur auf einem 10-Meter-Gitter aufstellen. Da ich den Kindern zur Matte nichts erklärt habe, und es auch immer nur in diesem einen Bett passiert, egal bei welchem Kind (über die Jahre hinweg beobachtet), schließe ich Placebo-Effekte zum Sauberwerden dabei aus. Wie auch immer das alles funktioniert oder nachgemessen werden kann...: Solange das Bett trockenbleibt, soll es mir egal sein, warum die Matte hilft. :)

Elektrosmog: Schnurlostelefone - Mobilfunkmasten:
Da der Mensch ein komplexes Biosystem ist, kann er viele Einflüsse gut kompensieren. Viele merken Elektrosmog gar nicht, und auch sensible Menschen reagieren individuell und unspezifisch. Insofern ist es schwer, diese Effekte überhaupt wahrzunehmen oder zu beweisen. Ich gehe davon aus, daß jedes Immunsystem damit zu tun hat, Elektrosmog auszugleichen. Solange man insgesamt gesund ist, wird man das nicht unbedingt spüren. Doch je ungesunder man sich ernährt, je mehr Streß man hat, je mehr Strahlung der Körper ausgleichen muß, je mehr Krankheitserregern man ausgesetzt ist, je älter oder jünger man ist... irgendwann ist das Immunsystem überfordert.
Es gibt auch Studien dazu, das Netz hilft denen, die es genauer wissen wollen. Ich empfehle eine generelle Vorsicht und möchte vor allem auf das Thema aufmerksam machen. Fange jeder bei sich an, auch wenn er auf andere Bereiche keinen Einfluß hat: Augen auf!
Festnetztelefone
Schnurlostelefone (DECT) strahlen viel stärker als Mobilfunkmasten in der Nähe. Sie strahlen rund um die Uhr, auch wenn man gar nicht telefoniert.
Bei uns hat es folgende Effekte gehabt:
- Unlust am Schreibtisch, obwohl man sich motiviert rangesetzt hat. Die Basis sollte also nicht auf dem Schreibtisch stehen!
- Bettnässen einer 6jährigen, die in einem anderen Bett seit Jahren trocken war. Die Basis sollte also 6-10m Abstand zum Kinderbett haben!
- Einschlafprobleme (trotz Stahlbetondecke zwischen Basis und Bett). Die Basis sollte also 6-10m Abstand zum Bett haben!
- spezifisches Kopfweh nach einstündigen Telefonaten, in der Schwangerschaft schon nach 5 Minuten. Man sollte also Abstand zum Kopf halten und mit eingeschaltetem Lautsprecher/Freisprechen.
Was tun?
- schnurgebunden telefonieren (unbequeme Lösung)
- 6-10m Abstand zwischen Basis und Betten (für sehr große Einfamilienhäuser - wo steht die Basis Eurer Nachbarn?)
- strahlungsreduziertes tragbares Telefon kaufen, zB von swissvoice über MEMO. Das funkt mit reduzierter Strahlung, und nur während des Telefonats.
- DECT-Schnurlostelefon nachts vom Netz nehmen, da ruft eh keiner an.
- Basis des DECT-Schnurlostelefons in Alufolie wickeln (Faraday'scher Käfig). Dazu einen kleinen Karton (samt Deckel) mit Alufolie auskleiden, am besten mit mehreren Schichten, und die Basis samt Telefon hineinstellen. Ich hab es ausmessen lassen: Bereits 1 Schicht Alufolie reduzierte die Strahlung auf 10%. Damit strahlte das Telefon nur noch 10mal so hoch wie ein Computerbildschirm.
technische Geräte
- Der Bildschirm erzeugt trotz TCO ein elektrisches Feld. Abschalten statt stundenlang laufen lassen.
- Stecker: Es gibt 2 Sorten: die Flachen heißen Eurostecker, und die mit dem runden Ende Schukostecker. Der Unterschied liegt im Innenleben: Schukostecker haben als 3. Phase eine Erdung, die flachen Stecker nur 2 Phasen. Bei Eurosteckern fließt der Strom durch das Kabel bis zum eigentlichen Gerät, auch wenn dieses ausgeschaltet ist. Damit wird eine Spannung aufgebaut, die rund um das Kabel ein (schwaches) elektrostatisches Feld erzeugt. Bei Schukosteckern strahlt das Kabel nicht, weil der Strom schon im knubbeligen Endstück geerdet wird. Wenn das Gerät Strom verbraucht, fließt Wechselstrom durch das Kabel. Wechselspannung heißt, daß die Spannung ca. 230mal pro Sekunde umgepolt wird. Das dadurch erzeugte Feld ist viel stärker und wirkungsvoller.
  Wer nachts im Bett rotiert und kein Funknetz dafür verantwortlichmachen kann, sollte sich seine direkte Bettumgebung ansehen: Wie weit ist die Nachttischlampe entfernt, wo liegt das Kabel in der Wand, ist da ein Weckradio, ein elektrisches Heizkissen oder Babyphone, das auch nachts Strom zieht? Es kann helfen, den Eurostecker abgeschalteter Geräte um 180° gedreht in die Steckdose zu stecken (in einer der beiden Stellungen wird die Spannung schon im Stecker gebremst).
- abgeschirmte Leitungen beim Hausbau verlegen lassen: Um die Kabel in der Wand ist ein Draht gewickelt (Fahrady'scher Käfig). Auch Telefonkabel bis in die Zimmer sind sinnvoll.
- Relays beim Hausbau einbauen lassen: Wenn ein Zimmer keinen Strom verbraucht, legt ein Relay die Leitungen tot. Ist in meinen Augen nur für Singles eine gute Lösung, denn wenn einer schläft, und im Nebenzimmer durch die Wand noch Strom läuft, liegt das Bett trotzdem im elektrischen Feld.
Funk
- Klar werden bei der Errichtung von Mobilfunkmasten die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten. Sonst wären die Masten ja illegal. Aber es ist nicht schwer, die Grenzwerte einzuhalten - unsere Autos fahren nachweislich auch unter 10.000 km/h. Die gesetzlichen Grenzwerte schützen uns nämlich nur vor einer thermischen Erwärmung, wir werden also nicht gegrillt. Andere Länder schützen ihre Kinder prophylaktisch, deutsche Politiker sind leider nicht so verantwortungsbewußt. Für wlan in Gemeindeeinrichtungen könnte man das Gespräch mit der Gemeinde suchen und dazu auch Infomaterial mitnehmen, zB. von Diagnose-Funk.
- Suchbegriffe und links: SAR-Werte (erlaubt ist ein Wert bis 2 W/kg, empfohlen werden 0,2 W/kg), Schnurlostelefon, Diagnose-Funk, Hotspot-Suche
- Alte Mobiltelefone haben eine ausziehbare Antenne (dort sind die meisten Strahlen), die man dann auch benutzen sollte. Zur ständigen Erreichbarkeit und dem damit verbundenen Streß mag sich jeder seinen Weg suchen. Ich empfehle wenig mobiles Telefonieren überhaupt. Vieles kann man später zu Hause vom Festnetz aus erledigen, die wenigsten Dinge müssen unterwegs und sofort geregelt werden. Bei längeren Telefonaten könnte Freisprechen und ein größtmöglicher Abstand zum Kopf versucht werden.
- WLAN ist praktisch, aber gefährlich. LAN heißt lokales Netzwerk, das W steht für drahtlos, also Funk. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, Computer zu vernetzen. Meist will man über ein Netzwerk nur ins Internet gehen, dh. sich zum Router schalten lassen. Man kann ein Netzwerk aber auch für Dateien verwenden, zB auf die digitale Musik- oder Filmsammlung eines Rechners zugreifen oder Daten von einem kleinen Rechner auf dem großen sichern. D-LAN bzw. PowerLAN wird über das Steckdosennetz des Hauses verteilt. Wer es ohne abgeschirmte Leitungen benutzt, verwandelt damit das ganze Haus in einen strahlenden Ort. Bei abgeschirmten Leitungen ist es meine schönste Alternative, weil man damit aus jeder Steckdose online gehen kann.
  W-LAN hat bei uns Bettnässen und Kopfweh zur Folge. Wir haben jetzt leider den Beweis: Mein 3jähriger war 5 Monate nachts trocken, auf einmal mußten wir wieder Windeln kaufen - zeitgleich war das WLAN für unsere pubertäre Tochter eingeführt worden. Im Kindergarten ist auch WLAN - in den Ferien ist mein Kleiner trocken, in der Schulzeit braucht er mit 5 Jahren immer noch Windeln. Einmal war er für 1 Woche wieder trocken - eine Nachfrage beim Kindergarten ergab, daß gerade das WLAN defekt war. Schade eigentlich. Als Abhilfe machen wir unser WLAN nur an, wenn der Kleine nicht im Haus ist. Im Hotel, in der Uni, im Hauptbahnhof, wahrscheinlich auch im Supermarkt... Pech gehabt.
WLAN ausschalten: Viele Bekannte haben das WLAN an, obwohl sie es gar nicht nutzen. Ich empfehle einen Blick auf den Router: Wenn dort bei wlan ein Lämpchen leuchtet, ist das wlan an. Wie Ihr es ausschalten könnt, habe ich in dieser Anleitung zusammengestellt: Router.pdf.
  Wenn Ihr unbedingt wlan benutzen wollt, zB. zum Spielen mit dem tablet, zum download von Apps für das Smartphone, oder zum Recherchieren während einer Unterhaltung, dann könnt Ihr als Alternative zum Hochleistungs-WLAN Eures Routers ein schwaches WLAN vom einem kabelgebundenen Rechner im selben Raum über einen WLAN-USB-Adapter losschicken. Diese Reichweite beträgt dann nur ein paar Meter und ist hoffentlich weit genug von allen Kindern oder Betten entfernt. Der Adapter kostet wenig, die Einrichtung muß über den Rechner als Netzwerk-Komponente mit einem Passwort versehen werden.

Stammbaum-Forschung, Genealogie

Die Zeit verfliegt, und was als Kind noch unbedacht und selbstverständlich war, ist 20 Jahre später als Information nur noch schwer zu beschaffen... irgendwann sterben die Älteren, und dann tauchen Fotos von Familienfesten auf, bei denen man die Großtanten oder Urgroßeltern nicht zuordnen kann. Auch die hereinflatternden Hochzeits- oder Geburtsanzeigen lohnen sich gleich zu archivieren, bevor sie in der alltäglichen Papierflut untergehen. Deshalb ist es sinnvoll, mit der Ahnenforschung nicht so lange zu warten, bis man kaum noch die Lebensdaten der eigenen Großeltern zusammenbekommt, sondern möglichst früh. Man muß ja nicht gleich das Rad neu erfinden und die Daten bis ins 15. Jahrhundert verfolgen - keine Scheu, lieber wenig als gar nichts!
Mein Lieblingsprogramm ist Familienbande. Herr Mettenbrink bietet es kostenlos an und hat es über die Jahre beständig ausgebaut. Mehr braucht man meiner Meinung nach nicht. Wer sich trotzdem nach Alternativen umsehen möchte, sollte auf zwei Gesichtspunkte achten:
1. gedcom: Das ist ein Austauschformat, mit dem man die erzeugten Daten auch in anderen Programmen benutzen kann. Damit macht man sich vom gewählten Programm unabhängig und kann die Arbeit in anderen Programmen weiterverwenden, außerdem auch mit anderen Forschern austauschen oder fremde gedcom-Dateien importieren.
2. Ausgabemöglichkeiten: Was hilft einem die größte Stammbaumdatei, wenn man die einzelnen Leute nur nach Öffnen des Programmes angucken kann? Die Daten werden im Allgemeinen als Liste oder als Baum-Bild ausgegeben. Für beide Darstellungen gilt: Es geht nur runter, oder nur rauf, aber nicht beides gleichzeitig. Ich kann mir nicht einen Baum anzeigen lassen, bei dem die Geschwister meiner Großeltern nebst ihren Nachkommen angezeigt werden, das würde den Platz sprengen und unübersichtlich werden. Man kann nur Vorfahren ODER Nachfahren einer Person abbilden. Es gibt auch noch andere Ausgabeformen, zB. den html-Export, bei dem für jede Person eine eigene Internetseite angelegt wird, und von jeder Person aus geht es dann zu ihren direkten Verwandten, also Vor- und Nachfahren, aber z.B. nicht zu den Cousins oder Großtanten. Das Programm Ages! stellt solche Verwandtschaftsbäume trotzdem dar, dann bekommt Ihr schnell ein 2m breites pdf, mit dem Ihr Euren Plotter erfreuen könnt.
Los gehts:
1.) Familienbande und eine graphische Darstellung seiner Wahl von den Vorlagen runterladen.
2.) Personen eingeben: Man beginnt mit seiner eigenen Person oder einem Kind, das wird die Kekulé-Nummer 1 (Stammhalter). Die Kekule-Nummer ist eine Numerierung für Stammbäume, die logisch aufgebaut und international bekannt ist. Danach kann man alle weiteren Daten eingeben, auch unsortiert, wie sie einem einfallen.
3.) Internet-Recherche für fehlende Daten: Es gibt viele kostenlose, aber auch kostenpflichtige Portale, also Vorsicht! Ich empfehle die Arbeit mit einem offline-Programm, nicht online - noch lebende Personen werden mit sensiblen Daten geführt, und gute Programme bieten vor der Veröffentlichung einen guten Datenschutz. Die Mormonen haben auf familysearch.org eine riesige Datenbank, außerdem gibt es ein Genealogie-Wiki. Auch die direkte Suche nach einzelnen Namen bringt oft gute Ergebnisse, wenn die Vorfahren nicht gerade Tagelöhner waren oder Müller hießen.
4.) Austausch der eigenen Daten mit anderen, freiwillige Spenden an ehrenamtliche Programmierer, Veröffentlichung der Ergebnisse innerhalb der Familie oder im Netz, als Homepage oder Anbindung an bereits bestehende Datenbanken usw. Ich rate jedem, die Ergebnisse auszudrucken und so zu hinterlassen, daß er sie in 10 Jahren noch lesen kann, auch wenn Computer, Dateiformate oder Programme gewechselt wurden. Selbst alte Programmdateien (z.B. Corel, Word) können zuweilen in der neuen Programmversion nicht fehlerfrei dargestellt werden, oder Umlaute und Sonderzeichen in pdfs wurden doch nicht ganz richtig eingebunden... Analoge Sicherheitskopien sind wesentlich beständiger als digitale Daten!

Bei Winfried Schön (www.wimawabu.de) sind nützliche Links zur Suche im Riesengebirge/Schlesien/Hirschberg aufgelistet. Die schlesischen Kirchenbücher sind zu über 80% zerstört, deshalb muß man auf die Daten anderer Forscher und alte Adreßbücher ausweichen.
Bei Alfred Kunz (www.familienforschung-kunz-weiden.de) ist viel über Weiden/Oberpfalz zusammengetragen.

Äußerst interessant ist das keramische Archiv, das in Hallstatt angelegt wird: memory-of-mankind.com. Wer sich oder seine Kultur, seine Forschungsergebnisse oder Lieblingstexte dort verewigen möchte, kann das einschicken.